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Nach unserem Krk-Urlaub fuhr mich mein Rudel zu einem Nationalpark – dort waren wir 1  1/2 Tage unterwegs. Ich fand es dort unglaublich toll denn neben netten Menschen die mich streichelten lagen dort viele Essensreste herum. Wenn grad nichts essbares da war sind wir über Holzbretter über dem sprudelnden Wasser gelaufen – das fand ich lustig. Oft konnte ich auch spannende Tierspuren riechen z.B. von Bären, Luchsen, lecker Rehen, Waschbären und vielen anderen Tieren. Alles weitere berichtet euch mein Frauchen:

Unterkunft

Wir hatten eine kleines Appartment 2 km vom Eingang 2 entfernt. (Im Internet zu finden unter Villa Katja – ist sehr zu empfehlen) Im Umkreis gibt es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geschmack.

Hunde im Nationalpark…

… sind überhaupt kein Problem. Man muss keinen extra Eintritt bezahlen. Das man seinen Hund im Nationalpark an der Leine führt versteht sich von selbst.

  • Die Stege sind – entgegen unserer Befürchtungen – auch für Hunde gut begehbar. Fenja läuft normalerweise überhaupt nicht gern über Stege und hat zum Teil bei manchen Stegen Angst. Im Nationalpark jedoch war dies völlig vergessen – einmal wollte sie sogar vom Steg ins tiefe Wasser springen.
  • Viele Touristen insbesondere Japaner waren von unserem Hund total begeistert – sie wurde von vielen Leuten gestreichelt – manchmal leider auch ungefragt. Da nicht jeder Hund das toleriert sollte man vorsichtig sein (evtl. Maulkorb mitnehmen).
  • In dnm Bussen und auf den Schiffen sind ebenfalls Hunde erlaubt. Es geht dort sehr eng zu  – versucht ganz vorne oder hinten einen Platz zu bekommen.
  • Falls euer Hund ein Scalibor-Halsband trägt bitte unbdingt abnehmen – es schädigt die Fische im Wasser wenn euer Hund mal baden geht!

Die unteren Seen

An unserem ersten „halben“ Tag haben wir uns die unteren Seen angeschaut. Wir starteten unsere Tour um die Mittagszeit natürlich dann wenn am meisten los ist. Vom Eingang 2/ST2  aus sind wir mit dem Bus zu ST 1 gefahren und von dort  zum großen Wasserfall gelaufen. Auf den Stegen ging es schon sehr eng zu so dass wir uns entschieden vom großen  Wasserfall die Stufen hochzusteigen und auf dem Panoramaweg zum P3 weiterzulaufen – dort war wesentlich weniger los da doch viele Touristen den „Aufstieg“ (paar Stufen) scheuen. Von oben hat man nochmals einen schönen Blick auf den großen Wasserfall. Nach einer Pause bei P3 sind wir dann am Ost-Ufer des Jezero Kozjak zurück zu Eingang 2 gelaufen. Auch auf dieser Strecke waren wir fast allein denn der Uferweg war teilweise vom Wasser überschwemmt – man musste entweder durch das Wasser laufen oder eine kleine Böschung hochklettern und im Wald weiterwandern.

Die oberen Seen

Beeindruckt vom Vortag starteten wir an unserem zweiten Tag zu den Oberen Seen. Vom Eingang 2/P1 aus ging es mit dem Schiff ein kurzes Stück auf die andere Seite zum P2. Bereits am Bootssteeg wird man von zahlreichen kleinen Wasserfällen umgeben von üppiger Natur empfangen. So geht es dann auch weiter – viele kleinere und größere Wasserfälle und Grünpflanzen wohin man schaut – man kommt sich vor wie im Paradies. Am Ostufer der Seen entlang wanderten wir zum ST4 und machten dort Pause. Da wir noch viel Zeit hatten beschlossen wir um den Proscansko Jezero zu wandern – dies ist der oberste der Seen. Auf einer aufgegebenen Asphaltstraße wandert man vom ST4 aus am Ostufer den See entlang – dieser Teil ist nicht so spannend. Es geht dann immer weiter auf der Asphaltstraße bis man den See aus dem Blick verliert und durch ein kleines Dorf kommt. Danach geht es die erste Möglichkeit rechts durch einen Wald entlang des Flusses in die andere Richtung zurück. Auf dem Rückweg verlässt man dann die Straße sobald diese vom See wegführt (12t Schild nach der Brücke) und wandert dann direkt am Westufer entlang. (Die Wanderung ist auch im Rother Wanderführer beschrieben) Diese zweite Hälfte der Wanderung entschädigt für das unspektakuläre Ostufer. Immer wieder muss man über umgefallene Bäume klettern oder sumpfige Stellen auf schmalen Holzstämmen balancierend überwinden. Dafür wird man mit vielen Blumen (Orchideen) einer sehr ursprünglichen Natur und schönen Ausblicken belohnt. Wer Glück hat sieht Feuersalamander. Wir haben eine junge Eule aus nächster Nähe gesehen. Nach ca. 3 Stunden kommt man wieder am Ausgangspunkt an. Nachdem wir unbedingt noch mal die vielen Wasserfälle der oberen Seen im Abendlicht anschauen wollten wanderten wir dann auch wieder zurück zum Eingang 2. (Man kann auch mit dem Bus fahren) Gegen Abend haben uns die Seen am besten gefallen – es waren dann nur noch sehr wenige Touristen unterwegs so das man die Wasserfälle in Ruhe genießen konnte.

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